Klingt paradox? Ist es auch! Nichtsdestotrotz machen Atheisten mit einer reichlich merkwürdigen Kampagne gegen Gläubige mobil und plakatieren öffentliche Plätze und Verkehrsmittel mit ihrem schrägen Slogan:
Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott
Buh! Wie feige! Was soll dieses verklausuliertes Versicherungsvertrag-Kleingedrucktes?
Liebe Aktionisten:
1. Slogans sind kurz und einprägsam. Guckt euch Werbung an! Fällt euch da irgendwo ein Slogan à la: "XY-Cola ist ein brausehaltiges Getränk zum Durstlöschen" auf? Nein? Denkt mal darüber nach.
2. Du meine Güte! Seid ihr euch sicher oder doch nicht? Überzeugte Gläubige hegen keinen Zweifel an ihrer Konfession. Eure Aktion hingegen ist einfach nur feige! Was soll das denn, bitte, für eine Ansage sein? "Es gibt keinen Gott" ist eine klare Aussage, über die man diskutieren kann. Aber "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit"? Wie sicher seid ihr euch? Zu 90%? Zu 98,2%?
"Im Gegensatz zu Religionsgemeinschaften verfügen wir nicht über die finanziellen Mittel, eine solche Kampagne flächendeckend und unbefristet weiterzuführen", so die Initiatoren.
Ach, lasst euch nicht entmutigen! Irgendwie lassen sich schon Mittel aus der öffentlichen Hand auftreiben. Gründet einen Verein gegen Diskriminierung von Atheisten. Oder erfindet einen lustigeren Slogan, wie: "Gott sieht alles, außer RTL". Aber tut was!
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