So, jetzt hat uns der Beamtenstaat endgültig am Haken! Auch die allerletzte Bastion der Straffreiheit ist gefallen: Ein Steirer wurde zu einer Geldstrafe von 50 Euro (rund 100 Deutsche Mark in echtem Geld) verurteilt, weil er bei einem Zeltfest während einer Amtshandlung gefurzt und damit für Gelächter gesorgt hatte. Ein klarer Verstoß gegen das Landessicherheitsgesetz, das unsere tapferen Sicherheitsorgane vor böswilligem Furzen schützen soll.
Das Ganze liest sich auf Amts-chinesisch übrigens folgendermaßen:
"Sie haben einer Amtshandlung der Polizei als Unbeteiligter beigewohnt und neben den Beamten und den beteiligten Personen einen Darmwind (Furz) gelassen, was unter den Anwesenden zu großem Gelächter geführt hat."
Ach du gute Güte! Da hat jemand für Gelächter gesorgt! So was fällt ja schon beinahe unter Aufruf zur Anarchie, oder?
Wenigstens lernen wir wertvolle Lektionen daraus: Wenn Polizisten im Anmarsch sind, Löffel weg von Bohnensuppe oder Chili!
Demnächst beim Amtsgericht Ihres Vertrauens und Steuergeldes:
"Mann wegen Benutzung billigen Deodorants zu 100 Euro Strafe verurteilt."
"Beim Popeln erwischt: Zehn Jahre unbedingt bedingt."
"Junge Frau wegen Erregung öffentlicher Organe angeklagt."
Herrlich. Wenn ich mal in die Hölle komme, möchte ich nur von Österreichern umgeben sein. Immer was zu lachen.