Aus der Reihe: "Menschenverachtendes, rassistisches Deutschland" präsentieren wir Ihnen heute eine besonders dramatische Episode: Asylbewerber tritt im gerechten Zorn eine Amtstür des Sozialamts ein.
Die Vorgeschichte: Ein Asylbewerber flippte auf dem Sozialamt aus, als ihm die böse Sachbearbeiterin (sicher eine deutsche Rassistin!) sein hart und sauer verdientes Geld verweigerte, das ihm erst später zugestanden wäre.

Seine menschlich nachvollziehbare und verhältnismäßig besonnene Reaktion: Er trat die Bürotür aus den Angeln, woraufhin die Büroangestellten ins Nebenzimmer flüchteten. An dieser völlig überzogenen Reaktion kann man natürlich wieder einmal den abscheulichen Fremdenhass der Deutschen erkennen! Dass der brave Mann bereits mehrfach vorbestraft ist - unter anderem wegen Körperverletzung und Bedrohung - darf keine Entschuldigung sein: Jeder verdient Respekt!

Wer das wahre Opfer dieses erschütternden menschlichen Dramas ist, wird durch die Darstellung des "Täters" ersichtlich:

Er habe am Tattag - wie schon so oft - seine Aufenthaltsgenehmigung verlängern lassen, brachte B. zur Erklärung vor. Weil er nun schon einmal auf dem Amt war, habe er gehofft, gleich zwei Dinge auf einmal erledigen zu können. Dass sein Zahltag erst am nächsten Tag war, habe er nicht realisiert. Die unterschiedlichen Öffnungszeiten von Ausländer- und Sozialamt seien ihm ebenfalls nicht bewusst gewesen.

Wie aufgewühlt muss dieser Mensch doch innerlich gewesen sein! Erst die zermürbende Erniedrigung der Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung, und dann soll er auf sein erarbeitetes Geld auch noch warten! Und kann man ernsthaft von jemandem erwarten, sich nach Öffnungszeiten zu richten? Wie das schon klingt ... "Öffnungszeiten"! Reaktionär, menschenverachtend und einfach nur faschistoid.

Zum Glück sah das der Richter genauso und kommentierte diese Lappalie mit:

"So schwerwiegend ist das Ganze eigentlich nicht"

Anstatt dem vorgeblichen "Täter" wenigstens Schmerzensgeld zuzusprechen oder ihn nach dieser Aufregung auf Erholungskur nach Mallorca zu schicken, brummte ihm der Richter - sicher auch ein Deutscher! - eine harte Strafe von € 490 auf.
Diese darf er in Raten begleichen.
Genauer gesagt: Der Steuerzahler darf diese in Raten begleichen. Aber das ist doch nur gerecht in diesem faschistoiden ausländerfeindlichen Unrechtsstaat!