Rund ein Jahr nach dem großen Verkaufserfolg "Schweinegrippe" präsentiert die Pharmaindustrie das Nachfolgemodell namens "Superbakterium". Das aus Asien importierte Bakterium wurde gestern auf der Pharmamesse "Medicamenta" vorgestellt, stieß aber auf Zurückhaltung seitens der österreichischen Gesundheitsbehörde:
.Eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe jedoch nicht
Insider vermuten hinter den gedämpften Meinungen taktische Überlegungen. Noch sei es zu früh für die alljährliche Panikverbreitung, zumal die deutschen Medien noch mit dem Sarrazin-Fall beschäftigt sind und sich noch nicht entsprechend der neuen Krankheit widmen konnten. Seitens einiger großer Pharmakonzerne werden jedoch bereits Pressemeldungen vorbereitet, die den Start in die neue Krankheitssaison erleichtern sollen. Gleichzeitig werden in den USA Medikamentenbestände aus dem Vietnamkrieg umetikettiert, um als Antiserum verkauft werden zu können. Wie Verbraucherschutzverbände melden, besteht trotz der seit 40 Jahren abgelaufenen Haltbarkeit der Seren keine Gefahr für die Endverbraucher: "Es handelt sich ohnehin nur um mit Zitronensäure versetztes Wasser ohne jegliche Wirkung. Deshalb schließen wir gesundheitliche Risiken völlig aus", beruhigt John Dong, Präsident des US-Verbraucherschutzzentrums "WTF".
Während das "Superbakterium" durch direkten Körperkontakt übertragen werden soll, laufen in Japan die Vorbereitungen für eine revolutionäre Krankheitsform. Ein japanisches Pharmaunternehmen arbeitet auf Hochtouren am "Pecunia-Bakterium". Infektionen sollen dabei ausschließlich über Geld stattfinden, um den Endkonsumenten zu ermutigen, sein gesamtes Geld möglichst rasch loszuwerden. Geldsammelstellen könnten, so die Überlegungen, vor Apotheken und Finanzämtern errichtet werden. Erste großflächige Tests sollen ab 2011 in deutschen Großstädten durchgeführt werden. Die Bundesregierung bittet vorab bereits die Bevölkerung um Mithilfe.
