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<rss version="0.92"><channel><title>Ungutmensch</title><link>http://rainerinnreiter.blog.de/</link><description>Unpopulistische Ansichten und voreingenommene Meinungen eines libertären Ungeistes</description><language>de-DE</language><docs>http://backend.userland.com/rss092</docs><image><title>Ungutmensch</title><link>http://rainerinnreiter.blog.de/</link><url>http://data5.blog.de/design/preview/9a/a7c7f08a175876cc1b360d3e6d83eb_160x200.jpg</url></image><item><title>Fest der Liebe für Vergewaltiger</title><description>	&lt;p&gt;Knapp eine Woche vor Weihnachten bemüht man sich als Beobachter dieser Welt verstärkt, die guten Nachrichten herauszupicken. Wie zum Beispiel diese: &lt;a href="http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Vergewaltiger-bleibt-Haft-erspart"&gt;Vergewaltiger muss nicht ins Gefängnis&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;
Ein heute 20-jähriger hatte 2009 eine damals 15-jährige gemeinsam mit einem Freund vergewaltigt. Die daraufhin verhängte Haftstrafe wurde nach eingelegter Berufung - völlig verständlich, angesichts einer solch drakonischen Strafe wegen einer Lappalie - nunmehr aufgehoben. Und dies, obwohl die Motivsuche schwierig war:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Während der Verhandlung bemühte sich Richter [...] darum, mehr Klarheit über die Motive des Angeklagten zu bekommen, doch die blieben im Dunkeln.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Gut, ein Zyniker würde auf den völlig verrückten Gedanken kommen, dass der Angeklagte einfach nur eine junge Frau vergewaltigen wollte, und es ihm egal war, dass er sein Opfer zu lebenslänglichem Trauma verurteilte. Glücklicherweise sind wir im aufgeklärten Europa über derlei archaische Erklärungsmuster hinweg. Sagen wir einfach, er wollte nur spielen und war sich seiner Untat nicht bewusst, der kleine Racker! Außerdem: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der 20-Jährige erklärte im Schlusswort immerhin, dass ihm alles leid tue.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ja, geradezu versöhnlich endet diese rührende Weihnachtsgeschichte, denn der Richter schlägt&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;einen Täter-Opfer-Ausgleich bei der Jugendkonflikthilfe vor, in der Hoffnung, dass dem 20-Jährigen die Folgen seiner Tat dadurch bewusst werden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Es wäre auch vermessen anzunehmen, ein damals 18-jähriger könnte sich nach nicht einmal 2 Jahren Bedenkzeit der Tragweite eines Verbrechens bewusst sein. Inwiefern dieser "Ausgleich" stattfinden soll, ist mir zwar nicht ganz klar. Aber ich finde es schön, Vergewaltiger nicht aus der Gesellschaft auszustoßen, sondern sie verlorenen Schafen gleich wieder in die gesellschaftliche Mitte aufzunehmen. Bestimmt hat der völlig missverstandene junge Mann seine Lektion gelernt. Falls dem nicht so sein sollte, ist es auch nicht weiter tragisch: Mit der Tat leben muss ja eh nur das Opfer. Und Zynikern sei ins Stammbuch geschrieben, dass Knast keine Lösung ist! Wir müssen jenen, die vom Raubtierkapitalismus an den Rand der Gesellschaft und zur Verzweiflung gedrängt wurden die Hände reichen und ihnen eine zweite, dritte, vierte Chance geben. Und wenn es nur die ist, beim nächsten Mal nicht erwischt zu werden ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/12/16/fest-liebe-vergewaltiger-12314060/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/12/16/fest-liebe-vergewaltiger-12314060/</link><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:49:41 +0100</pubDate></item><item><title>eBook-Projekt für Amazons Kindle</title><description>	&lt;p&gt;Werte Leser: Ich entschuldige mich dafür, diesen Blog etwas vernachlässigt zu haben. Einer der Gründe hierfür ist, dass ich momentan an einem neuen eBook, das exklusive für den Kindle erscheinen wird, schreibe. Der finale Titel steht noch nicht fest. Fix hingegen ist, dass es ein üppiger Band mit über einem Dutzend Filmkritiken zu weniger gelungenen Science-Fiction-Filmen wird, der zu einem äußerst niedrigen Preis hoffentlich viele Leser finden wird. Sobald das eBook erschienen ist (als Termin wird Jänner 2012 anvisiert), werde ich kurz darüber berichten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/12/11/ebook-projekt-amazons-kindle-12287768/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/12/11/ebook-projekt-amazons-kindle-12287768/</link><pubDate>Sun, 11 Dec 2011 15:12:32 +0100</pubDate></item><item><title>Terroristen vereitelten Staatsbesuch: Afghanisches Volk am Boden zerstört!</title><description>	&lt;p&gt;Monatelang haben fleißige Afghanen jedes Staubkörnchen von den Straßen gefegt, kleine Kindermäulchen Luftballons aufgeblasen und an die Häuserwände neben die "Welcome!"-Plakate gehängt und tadellos verschleierte Frauen zur Begrüßung das Volksgericht gekocht: Schwarzer Afghane in Falafel. Doch dann der Schock: Der sehnsüchtig erwartete Gast würde nicht kommen! Schmerzlicherweise erwischte es ausgerechnet den deutschen Bundespräsidenten, der wie die &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,790755,00.html"&gt;Thomas-Gottschalk-Postille "Spiegel"&lt;/a&gt; mitteilte, einen &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,790742,00.html"&gt;für Mitte September geplanten Besuch absagen musste&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Deutsche Behörden fürchteten, dass der Präsident durch die Kämpfe im Herzen Kabuls gefährdet sein oder die Visite bei Karzai platzen könnte. Tatsächlich zogen sich die Gefechte in der afghanischen Hauptstadt bis in den Morgen des nächsten Tages, für den die Ankunft Wulffs geplant war. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Mit diesen "Attacken", wie die Angriffe im Wilder-Westen-Stil fruchtig blumerant umschrieben werden, vereitelten Terroristen den hohen Besuch aus dem afghanischen Bruderstaat Deutschland. Tausende ausländische Soldaten ließen und lassen sich davon jedoch nicht beeindrucken und sichern auch weiterhin den Frieden im demokratischen Hinterland der Republik. Für das Volk stellt der abgesagte Besuch aber einen schweren Schlag dar, bildeten die Vorbereitungen doch eine der wenigen Freizeitaktivitäten in dem von der Weltwirtschaftskrise weitgehend verschont gebliebenen Staat. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Es gibt aber auch positive Nachrichten zu vermelden: &lt;a href="http://www.focus.de/politik/ausland/afghanistan/usa-obama-haelt-el-kaidas-ende-fuer-gekommen_aid_672581.html"&gt;Gemäß US-Präsident Barack Obama steht das Ende der Terrororganisation Al-Kaida unmittelbar bevor&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Nachdem bei Osama bin Laden und vielen anderen El-Kaida-Führungsmitgliedern für Gerechtigkeit gesorgt wurde, stehen wir so nah wie zuvor davor, El Kaida und ihrem mörderischen Netzwerk eine Niederlage zu bereiten“, teilte Obama am Freitag zum zehnten Jahrestag des Beginns des Afghanistan-Einsatzes mit. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wie aus gut informierten Kreisen durchsickerte, soll es bereits am Dienstag so weit sein und die Al-Kaida ihre Niederlage eingestehen. Die Parteimitglieder werden, so die Annahme, ihre Waffen abgeben und sich in der boomenden Wirtschaft des Landes Arbeit suchen, was angesichts ihrer meist hervorragenden Ausbildungen kein Problem darstellen sollte. Insbesondere Piloten werden händeringend gesucht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/10/09/terroristen-vereitelten-staatsbesuch-afghanisches-volk-boden-zerstoert-11989129/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/10/09/terroristen-vereitelten-staatsbesuch-afghanisches-volk-boden-zerstoert-11989129/</link><pubDate>Sun, 09 Oct 2011 17:44:58 +0200</pubDate></item><item><title>50 Jahre Mauerbau: Es war nicht alles schlecht!</title><description>	&lt;p&gt;Unbequeme Wahrheiten müssen oftmals von Außenstehenden geäußert werden. Als Österreicher sehe ich es als meine Pflicht an, die teils völlig verzerrte Sichtweise auf den Antifa-Mauerbau vor 50 Jahren ins rechte, pardon: linke Licht zu rücken. Während viele Linke immer noch darüber debattieren, ob die Mauer, die das Arbeiterparadies bedauerlicherweise nicht einmal drei Jahrzehnte lang vom menschenverachtenden Fascho-Kapitalismus der US-Vasallen des Westens beschützen konnte, völkerrechtlich gedeckt war, muss man eines ganz klar attestieren: Die Mauer war die herausragendste ökonomische Leistung der DDR-Granden!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Fast dreißig Jahre lang beschäftigten die Errichtung sowie unablässige Ausbauten viele tausend Fach- und Hilfsarbeiter. Wenn Rechtspopulisten und verwirrte Linke ausschließlich negative Konnotationen mit der zweitberühmtesten Mauer der Weltgeschichte herstellen, zeugt dies natürlich von grenzenloser Verlogenheit. Gewiss: Im Laufe der Jahrzehnte kam es zu einigen tragischen Unfällen, aber stellt dies das großartige Monument in Frage? Ebenso gut könnte man debattieren ob es zulässig ist, in Mitteleuropa Häuser zu errichten, da man um die grauenhafte geschichtliche Vorbelastung wisse.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die unbequeme Wahrheit ist: Der Mauerbau sicherte die Existenz vieler tausend fleißiger Arbeiter und erweckte auf Grund seiner schieren Imposanz den Neid der weitaus phantasieloseren Kapitalismussklaven des ehemaligen Westens. Mit dem mutwilligen Abriss des großartigen Bauwerks wurde das Wahrzeichen eines moralisch und wirtschaftlich überlegenen Systems zerstört, das durch aggressive Manipulation gestürzt wurde. Die Arbeit so vieler freier Bürger, auf die sie zu Recht stolz sein durften, fiel dem amerikanischen Imperialismus zum Opfer, und mehr noch: Sie wurde und wird diskreditiert! Dieser empörenden Umdeutung der Wahrheit wollen wir mit einer Schweigeminute gedenken: Geliebter Schutzwall wider das Böse, wir werden dich nie vergessen und in unseren Köpfen und Herzen wirst du ewig bestehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/08/14/50-jahre-mauerbau-schlecht-11664380/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/08/14/50-jahre-mauerbau-schlecht-11664380/</link><pubDate>Sun, 14 Aug 2011 09:29:19 +0200</pubDate></item><item><title>L(i)ebenswerteste Partei Österreichs gegründet</title><description>	&lt;p&gt;Als aufrechter, pardon: auflinker Demokrat, Verteidiger des Staates und glühender Patriot des Planeten Erde, erachte ich Parteineugründungen als essenziell für den Fortbestand einer vitalen Demokratie. Zyniker mögen einwenden, dass es ohnehin egal sei, wer an den Schalthebeln der Macht sitze und das Volk ausplündert. Als visuell ausgerichteter Mensch mit dem Blick für das Schöne, erfreut es mich zu wissen, wenn ein Stimmzettel mehrere Auswahlmöglichkeiten bietet. In Kärnten wurde nunmehr eine neue Partei gegründet: Die "Lebenswerte Partei Österreichs", kurz: LPÖ. Der W&lt;a href="http://www.lpoe-oesterreich.at"&gt;ebauftritt der LPÖ&lt;/a&gt; erfreut mit Schlichtheit und dem offenen Bekenntnis zur unterdrückten Farbe Lila. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Laut Pressemappe setzt sich die LPÖ "für ein wirtschaftlich erfolgreiches, soziales Österreich" ein, was ich natürlich gleichfalls befürworte. Es wäre auch ausnehmend schwierig, sich für Asozialität zu engagieren. Parteigründerin Christa Köfler setzt sich außerdem für Familien, erschwingliche Lebensmittelpreise, Behinderte und gerechte Einkommen ein. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und vielleicht liegt hier die Crux an der bunten Sache: Welche Partei setzt sich &lt;em&gt;nicht &lt;/em&gt;dafür ein?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/07/16/l-i-ebenswerteste-partei-oesterreichs-gegruendet-11489627/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/07/16/l-i-ebenswerteste-partei-oesterreichs-gegruendet-11489627/</link><pubDate>Sat, 16 Jul 2011 16:06:43 +0200</pubDate></item><item><title>Sie streiken, wir zahlen</title><description>	&lt;p&gt;Eine der übelsten Auswirkungen eines real existierenden Kapitalismus wäre jene, in einem freien Markt für tatsächlich geleistete, wertvolle Arbeit bezahlt zu werden. Glücklicherweise interveniert der Staat deshalb, um seine Schäfchen vor unmenschlichen Strapazen zu beschützen. Etwa jene, Produkte oder Dienstleistungen anbieten zu müssen, die von anderen Menschen tatsächlich nachgefragt werden. Eine abscheuliche Vorstellung. Das finden auch die griechischen Beamten und &lt;a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-05/griechenland-streiks-sparplaene"&gt;streiken gegen die Sparpläne ihrer Regierung&lt;/a&gt;. Wohlgemerkt: Spar&lt;em&gt;pläne&lt;/em&gt;. Also nichts Verbindliches, sondern eher mentales Plazebo für die gönnerhafteren EU-Staaten. Morgen, ick schwör's!, morgen, hicks, hör ich mit dem Saufen auf, hicks.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Andererseits: Ist die Umsetzung der seit einem Jahr versprochen Sparpläne überhaupt nötig? Schließlich hat die findige griechische Regierung eine unerschöpfliche neue Einnahmequelle gefunden. EU-"Hilfspakete". Also Kredite. Die natürlich zurückgezahlt werden. Mit Zinsen, Zwinker, zwinker!&lt;br&gt;
Eben jenes geniale Finanzsystem funktioniert so: Die Regierung droht eine soziale Kältewelle an - Beamte sollen erst mit Erreichen des Rentenalters in Pension gehen dürfen, beispielsweise -, die Gewerkschaften oder andere in wirtschaftlichen Belangen äußerst kompetente Verbände heulen auf und rufen zu Streiks auf. Streiks, welchen die vom Hungertod akut bedrohten Staatsdiener nur zu gerne nachkommen. Das ist immerhin einer der Vorteile, wenn man im Staatssold steht: Man kann streiken und das halbe Land lahmlegen, ohne vom Dienstgeber belangt zu werden. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Um den völligen Zusammenbruch des in Wahrheit monetär längst zusammengebrochenen Systems zu verhindern, müssen sich die EU-Bruderstaaten solidarisch zeigen. Die so schlimm von den Sparplänen Gebeutelten kehren zu ihren Arbeitsstellen zurück - so sie nicht blau machen, um sich von den Erschöpfungen des Streikens zu erholen - und das Land ist vorläufig gerettet. Sollten sich die reichen Onkeln aus dem Westen namens Deutschland und Österreich weigern oder Kritik anbringen, werden sie an ihre unrühmliche Vergangenheit erinnert. Das wirkt immer!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Was mich wiederum auf die Idee bringt, einen Soli-Zuschlag für die PIIGS-Staaten einzuführen. Das wäre gelebte Solidarität, die keinem weh tut. Ein paar Euro weniger am Lohnzettel, wen stört das schon? Und es ist ja für eine gute Sache: Man stelle sich vor, all diese Menschen müssten tatsächlich Arbeit verrichten. Da könnten sie ja gleich in der deutschen Privatwirtschaft arbeiten. Bezahlen müssten dies natürlich die ÖD-Staaten, Österreich und Deutschland. Sicher: Innerhalb der nächsten Jahre werden auch diese finanziell völlig ausgeblutet sein und die Steuereinnahmen bis zur Machtergreifung der Affen verpfändet sein. Aber, hey: Das muss uns die Friedenszeit wert sein!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Jawohl: Frieden. Die Apologeten des EU-Projekts werden nicht müde uns daran zu erinnern, dass in Europa seit 70 Jahren kein Krieg mehr stattgefunden hat. Eine famose Logik, wie ich finde. Frauen sollten ihren Ehemännern ruhig Prämien dafür zahlen, wenn sie von ihnen nicht geschlagen werden. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Letztendlich spricht aus dem Schreiber dieser Zeilen natürlich die pure Irreleitung. Denn, sehen Sie: Ich bin an der "Krise" schuld! Ich habe jahrzehntelang über meine Verhältnisse gelebt, selbst als ich noch gar nicht geboren war. Von der ewigen Kriegsschuld ganz zu schweigen. Ich glaube, an meinen Kleidern haftet auch noch der Geruch der Pest, die ich über die Menschheit brachte. Was sind da schon ein paar Euro an Entschädigung für diese Untaten? Lächerlich. Mit Freuden würde ich all mein noch verbliebenes Geld in Griechenland investieren. Jawohl, investieren! Es handelt sich ja nicht um Geldgeschenke an korrupte Systemerhalter und gute Freunde in hiesigen Banken, sondern um wertvolle Investitionen in die Zukunft eines aufstrebenden Staates.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Möge das griechische Monetärsystem uns allen ein leuchtendes Vorbild sein! Lasst uns gegen die Realität und Reste menschlicher Vernunft streiken und darauf vertrauen, dass auch weiterhin Manna vom Himmel regnen möge. Helau!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/06/10/streiken-zahlen-11295679/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/06/10/streiken-zahlen-11295679/</link><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 18:03:26 +0200</pubDate></item><item><title>Schwere Panne beim Song Contest: ARD entschuldigt sich!</title><description>	&lt;p&gt;Im Zuge der gestrigen Übertragung des Halbfinales vom Song Contest, kam es zu einer &lt;a href="http://www.n24.de/news/newsitem_6886193.html"&gt;höchst peinlichen Übertragungspanne&lt;/a&gt;. Versehentlich wurde bei der Hälfte der Teilnehmer darauf vergessen, den Ton abzuschalten. Der ARD-ESC-Teamchef entschuldigte sich im Anschluss an diese Panne bei den Zuschauern: "Ich weiß, so etwas darf bei einem derart großen Ereignis nicht passieren. Aber es ist nun mal passiert, und wir können uns bei den Zuschauern für etwaige Gehörstürze oder einen Tinnitus nur zutiefst entschuldigen."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Seitens des Programmbeirats wurde nach dieser Peinlichkeit gefordert, die Rundfunkgebühren zu erhöhen. Wie ein Sprecherin mitteilte, sei es unverantwortlich, bei einem geradezu lächerlich geringen Budget von 6,3 Milliarden Euro höchsten technischen Standard zu erwarten. "Wir können die mediale Grundversorgung der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes nicht länger gewährleisten", so die Sprecherin Anita Kuzpe im Interview mit der stetig nickenden Maybritt Illner. "Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf, politisch gefärbte Berichte zu sehen, um sich eine vorgegebene Meinung bilden zu können."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Forderung nach einer GEZ für Haustiere soll Ende September erhoben werden. Ausgenommen werden sollen Lemminge, um sie vor spontanem Suizid nach dem Angucken des ARD-Programms zu schützen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/05/12/schwere-panne-beim-song-contest-ard-entschuldigt-11137896/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/05/12/schwere-panne-beim-song-contest-ard-entschuldigt-11137896/</link><pubDate>Thu, 12 May 2011 10:20:05 +0200</pubDate></item><item><title>Nr. 1 bei Amazon!</title><description>	&lt;p&gt;Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. In diesem Sinne darf ich mitteilen, dass meine Erzählsammlung "&lt;a href="http://www.amazon.de/180-Verdrehte-Kurzkrimis/dp/B003P9X4E2/ref=zg_bs_610658031_1"&gt;180 Grad - Verdrehte Kurzkrimis&lt;/a&gt;" auf Amazons Kindle-Shop die Rubriken "Horror" sowie "Kurzgeschichten &amp; Anthologien" anführt sowie in der Bestsellerliste des Shops Platz 12 hält. In der Rubrik "Kurzgeschichten &amp; Anthologien" sind überhaupt gleich 3 meiner Titel in den Top 20 vertreten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Gewiss: Ein sehr kleiner Erfolg. Andererseits hätte ich mir nie träumen lassen, überhaupt jemals in irgendeiner Amazon-Rubrik einen Spitzenplatz zu belegen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eingedenk dessen darf ich euch ohne jeglichen Sarkasmus Frohe Ostern wünschen!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/04/24/nr-1-amazon-11048202/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/04/24/nr-1-amazon-11048202/</link><pubDate>Sun, 24 Apr 2011 08:21:30 +0200</pubDate></item><item><title>Backe, backe Kuchen, der Führer hat gerufen!</title><description>	&lt;p&gt;Vom Publizisten Johannes Gross ist folgender Ausspruch überliefert: "Der Widerstand gegen Hitler und die Seinen wird umso stärker, je länger das Dritte Reich zurückliegt."&lt;br&gt;
Glücklicherweise, denn die Errichtung eines weiteren Reiches liegt wie ein düsterer Schatten über uns Deutschen und Österreichern. Man möge mir keine Übertreibung vorwerfen: Der Neo-Nazifaschismus hat es bereits bis in die Bäckerstuben zurück geschafft, wie vor wenigen Tagen aufrechte Demokraten erschüttert feststellen mussten. Ein &lt;a href="http://www.gmx.net/themen/oesterreich/nachrichten/907gg6u-nazi-torten-kunden-gefaellt-es"&gt;Bäcker aus Niederösterreich stellte in gleich mehreren Fällen Torten mit einschlägigen Symbolen her&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Das wache Mitglied eines Komitees konnte gerade noch verhindern, dass Millionen Mitteleuropäer der süßen Versuchung auf den Zucker gehen und zu Nazis mutieren konnten.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So stand etwa auf einer der Torten mit Zuckerguss geschrieben: "Meine Ehre heist Treue". Was nur beweist, dass ein guter Konditor nicht unbedingt sattelfest in der Rechtschreibung sein muss. Auf einem anderen niederträchtigen Backwerk sind ein Stahlhelm (in originalgetreuer blauer Farbe) sowie ein Kampfflugzeug (vermutlich vom Typ Esserschmidt) zu sehen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Der Bäcker selber ist sich keiner Schuld bewusst und argumentiert: "Ich würde auch den Gaddafi backen, wenn es wer bestellt".&lt;br&gt;
Ja, hier! Könnten Sie bitten den Gaddafi backen? Ich bezahle auch die Überführungskosten!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Besagtes Mitglied, das den Bäcker gerade noch rechtzeitig vor der Machtergreifung sämtlicher Wiener Konditoreien anzeigen konnte, meint hingegen: "Dies ist ein abscheuliches Beispiel, wie mit Nazi-Dreck Geld gemacht wird."&lt;br&gt;
Dem schließe ich mich unumwunden an und zeige mich erschüttert, dass etwa &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/lifestyle/kultur-literatur/jelinek-inszenierung-sorgt-fuer-tumulte/3560616.html"&gt;hiermit &lt;/a&gt;Geld verdient wird.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ungeklärt bleibt leider, ob es sich bei den Nazi-Torten um Schwarzwälder Kirschtorten handelte und ob der Verzehr solcher Süßwaren als aktiver Widerstand gegen den Faschismus gelten kann. In diesem Fall sollte man die Torte mit Bedacht essen, um sich nicht zu übergeben, was dann wohl als Wiederbetätigung aufgefasst werden könnte ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/04/17/backe-backe-kuchen-fuehrer-gerufen-11017326/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/04/17/backe-backe-kuchen-fuehrer-gerufen-11017326/</link><pubDate>Sun, 17 Apr 2011 13:02:00 +0200</pubDate></item><item><title>Bischof warnt vor Gefahren</title><description>	&lt;p&gt;Die Kirche versteht sich bekanntermaßen als Autorität für moralische Fragen. Erfreulicherweise rückte sich nun der neue Bischof von Hannover, der die Nachfolge von Deutschlands berühmtester Autofahrerin Margot Käßmann angetreten hat, mit erstaunlich scharfen und eindringlichen Worten ins Zentrum des medialen Interesses. Entgegen dem allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Konsens warnt er völlig überraschend vor den &lt;a href="http://www.n-tv.de/politik/Neuer-Bischof-warnt-vor-Atomkraft-article2949326.html"&gt;Gefahren der Atomkraft&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Es gibt kein Recht auf absolute Sicherheit und deshalb müssen alle menschlichen Gewissheiten vor Gott geprüft werden. Unserer Verantwortung für die Zukunft dieser Erde setzt Gott einen Rahmen."&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ein erhellend einleuchtendes Statement für Verantwortung, dem man nicht heftig genug applaudieren kann. Deshalb: AKWs sofort vom Netz nehmen, Bleimantel drüber und den Energieausfall durch nachhaltiges Energiesparen ausgleichen. Schon unsere Altvorderen wussten: Lesen schadet den Augen! Was man alleine mit einem Nachtleseverbot einsparen könnte. Muss der Mensch nachts überhaupt irgendetwas sehen? Ist es nicht eine Anmaßung Gott gegenüber, die Nacht zu erhellen? Wenn Gott gewollt hätte, dass wir nachts etwas sehen, hätte er den Mond zur Seite gerückt und kurviges Licht erschaffen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Außerdem wird ein beträchtlicher Teil des Stromes durch absolut sichere Energieformen gewonnen. Etwa Kohlekraftwerke. Wer hätte schon jemals über Kohlengrubenunglücke gelesen? Und selbst wenn dem so wäre: Windräder könnten den Energiebedarf locker decken! Außerdem sehen sie hübsch aus und verhindern die Überpopulation von Vögeln.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Als wäre dem nicht genug an überirdischer Weisheit, äußerte sich der Bischof auch zum Islam und verblüfft mit versöhnlichen Tönen:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Niedersachsen ist in seiner Geschichte der letzten 50 Jahre ein wunderbares Beispiel für christliche und jüdisch-christliche Ökumene gewesen, gerade auch in der Vielfalt des jüdischen Glaubens in Niedersachsen", sagte der neue Bischof. "Sorgen wir dafür, dass es auch in der Begegnung mit dem Islam zu einem solchen Beispiel wird."&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Gut, es gab auch weniger erfreuliche Jahre des Miteinander, aber man lernt bekanntlich aus der Geschichte. Und gerade der Islam sollte uns ein leuchtendes Beispiel dafür sein, wie eine friedliche Koexistenz mit Juden aussehen kann.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Eine berührende Verabschiedung der Vorgängerin gab es natürlich auch noch.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Nach mehr als zehn Jahren im Amt wurde auch Käßmann offiziell verabschiedet.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ob darauf mit Wein angestoßen wurde, ist mir leider nicht bekannt ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/03/27/bischof-warnt-gefahren-10897366/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/03/27/bischof-warnt-gefahren-10897366/</link><pubDate>Sun, 27 Mar 2011 09:05:39 +0200</pubDate></item><item><title>In eigener Sache: Erwähnung bei "Bild online"</title><description>	&lt;p&gt;Einer meiner Artikel wurde für einen Beitrag in der Online-"Bild" herangezogen. Besagter "Bild"-Artikel heißt "&lt;a href="http://www.bild.de/BILD/news/mystery-themen/2011/02/25/alien-sex/das-letzte-tabu-der-ufo-forschung.html"&gt;Alien-Sex – das letzte Tabu der Ufo-Forschung&lt;/a&gt;". Lest selbst und staunt ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/03/06/eigener-sache-erwaehnung-bild-online-10766886/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/03/06/eigener-sache-erwaehnung-bild-online-10766886/</link><pubDate>Sun, 06 Mar 2011 08:30:48 +0100</pubDate></item><item><title>Inkontinenz schützt vor Strafe nicht!</title><description>	&lt;p&gt;Wenn man Ärger mit einem Gauner hat, ruft man die Polizei. Aber wen ruft man bei Unstimmigkeiten mit der Polizei? Superman?&lt;br&gt;
Tatsächlich jedoch scheinen die meisten Staatsuntertassen zufrieden mit ihren Gebietern zu sein. Etwa die Wiener mit den &lt;a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/630337/Hundekot_50-Waste-Watchers-49-Anzeigen-pro-Jahr?from=gl.home_panorama"&gt;"Waste Watchers", Mitarbeitern der stadteigenen Ordnungsgruppe&lt;/a&gt;. Diese sorgen für Sauberkeit in der Stadt. Auf den Straßen, nicht in in den Parteizentralen oder dem Rathaus. Das wäre ja auch zu gewagt, nicht wahr? &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ihre Aufgabe: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Personen, die Müll nicht ordnungsgemäß entsorgen und dabei in flagranti ertappt werden, zu ermahnen oder aufzuklären. Bei mangelnder Kooperationsbereitschaft werden Strafen verhängt oder Anzeigen erstattet. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wir Durchschnittsbürger stellen uns diese Arbeit wohl zu einfach vor. Tatsächlich muss es anstrengend sein, Leute zu beobachten und ganz, ganz böse zu schimpfen! Die Erfolge sprechen freilich für sich:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;87 Prozent der Wiener halten die Waste-Watcher-Truppe für eine gute Sache. Sechs Prozent der Befragten lehnen die Kontrollorgane ab. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Puh! Ein Glück! Man stelle sich ein umgekehrtes Umfrageergebnis vor: Dutzende schöne, neue Arbeitsplätze wären gefährdet! &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;49 Hundekot-Anzeigen gab es im Jahr 2010. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ich weiß nicht ... ob von diesem wirklich was zu holen ist?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Strafen sind jedenfalls drakonisch, wie es sich gehört:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Organstrafen&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Da ist man schnell mal eine Niere los! Hart, durchaus, aber es zeigt gewiss einen Lerneffekt.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; und [...] Infogespräche.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ach, so nennt man moralinsaure Standpauken heutzutage ... &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein von der Kleinpartei ÖVP gefordertes Spuckverbot "ist zurzeit kein Thema". Vermutlich, weil es da Nichts zu holen gäbe. Die Spucke bleibt unsereins angesichts des politischen Wahnsinns in diesem Land längst weg ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/02/02/inkontinenz-schuetzt-strafe-10496723/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/02/02/inkontinenz-schuetzt-strafe-10496723/</link><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 19:23:15 +0100</pubDate></item><item><title>Warum Migranten im Bildungssystem scheitern</title><description>	&lt;p&gt;Eine höchst interessante Studie unter 2000 Vorarlberger Schülern belegt ganz klar, weshalb immer noch nicht sämtliche Migranten, pardon: MigrantInnen, mindestens zwei Studienabschlüsse schaffen: &lt;a href="http://lehrer.diepresse.com/home/pflichtschulen/627697/Schulstudie_Migranten-wollen-viel-scheitern-aber-haeufig"&gt;Sie erreichen die selbst gesteckten Bildungsziele nicht&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Damit verbunden ist für die Migranten ein enormer Leistungsdruck.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Die Lösung für das Dilemma liegt klar auf der Hand:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Man brauche mehr Lehrer, um Migranten gezielter fördern zu können und zu verhindern, dass sie früher aus dem Schulsystem aussteigen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Denn wenn uns eines das Staatswesen gelehrt hat, dann dies: Bei Problemen einfach mehr Geld reinbuttern. Und falls sich diese wider Erwarten doch nicht so einfach lösen lassen, noch mehr Geld reinstecken. Und noch mehr. Und so weiter. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So forderte erst vor wenigen Wochen eine Politikerin einer bekannten Jux-und-Spaß-Partei die Verlängerung der Schulpflicht. Begründung: PISA hätte gezeigt, dass es schulische Defizite gäbe. Und diese können, so die Logik, nur durch längeren Schulverbleib gelöst werden. Wer also nach acht Jahren Pflichtschule kaum lesen und rechnen kann, wurde nicht Opfer eines leistungsfernen Schulsystems, sondern hätte einfach nur zwei, drei Jahre länger in der Schule verbleiben müssen, bis ihm der Knopf aufgehe. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Absurd? Nicht unbedingt. Dies ist schlichtweg die Logik staatlich Indoktrinierter. Probleme können unmöglich durch Einmischung des Staates entstehen, nein, es sind einfach zu wenige Mittel vorhanden, um die "Probleme" zu lösen. Probleme, die ohnehin nie gelöst werden dürfen. Denn: Wer sägt schon den Ast ab, auf dem er und seine Freunde es sich gemütlich gemacht haben? Oder haben Sie, werter Blog-Leser, schon jemals von einem endgültig gelösten Problem im staatlichen Einflussbereich gelesen? Denken Sie, dass irgendwann eine Frauenministerin vor die Kameras treten und sagen wird: "Die Gleichstellung der Frau ist erreicht. Deshalb werde ich zurücktreten, das Ministerium wird geschlossen, sämtliche Mitarbeiter freigesetzt und all die Millionen und Abermillionen an Studien und Kommissionen sind hiermit überflüssig"? &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Natürlich nicht! Das exakte Gegenteil ist der Fall: Stets verschlimmerten sich angeblich all die Probleme, denen sich Vater Staat annimmt. Jahr für Jahr nimmt etwa die Armut in Österreich zu. Vor allem unter Kindern. Manchmal wundere ich mich angesichts einschlägiger Berichte darüber, warum nicht zehntausende hungernde Kinder auf offener Straße Mülltonnen auf der Suche nach Essbarem durchwühlen. Ach, ich vergaß: Armut wird in hiesigen Breiten anders definiert. Keine teuren Markenklamotten zu tragen, nicht den neuesten iPod zu besitzen oder keinen tollen Schlitten zu fahren, das ist Armut! Und es wird mit steigenden Ansprüchen natürlich immer schlimmer ...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Am Gerechtesten geht es vermutlich in Weltgegenden wie dem Kongo zu. Schließlich sind dort fast alle bettelarm. Also wunderbar ausgeglichen, sozial gerecht und solidarisch. Nicht so unmenschlich asozial und grausam wie bei uns, wo der eine einen Porsche und der andere nur einen alten Golf fährt. Wenn beide kein Auto hätten, das wäre gelebte Gerechtigkeit! Alsdann: &lt;a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/623140/LinkenChefin-empoert-mit-KommunismusBekenntnis"&gt;Vorwärts, GenossInnen! &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/24/migranten-bildungssystem-scheitern-10425716/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/24/migranten-bildungssystem-scheitern-10425716/</link><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:33:50 +0100</pubDate></item><item><title>Darum brauchen wir den Sozialstaat!</title><description>	&lt;p&gt;Viele rechtspopulistische Extremisten erregen sich immer wieder über den Sozialstaat, den sie als ungerecht und ineffizient erachten. Dies ist natürlich eine ungeheuerliche und menschenverachtende Unterstellung, die in keiner Weise auch nur ansatzweise zu belegen ist! &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nehmen wir als Gegenbeispiel den jüngsten Fall eines 26-Jährigen her, der in Österreich für Aufsehen sorgt, weil in dessen Gegenwart der dreijährige Sohn seiner Lebensgefährtin unerwartet verstarb. Wie in derlei Fällen leider üblich, schwappte der rechtsradikalfaschistische Volkszorn über.&lt;br&gt;
Aufgehetzt von rechtspopulistischen Hassmedien sind viele Österreicher entsetzt über die Begleitumstände des Unglücksfalles. Etwa, dass der bedauernswerte 26-jährige Mann an schweren Depressionen litt, die ihn dem &lt;a href="http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/1-150-Euro-Pension-fuer-Cains-Killer/15113045"&gt;grausamen Schicksal der Frühpensionierung zuführte&lt;/a&gt;. Bedingt wurde dies durch seine offenbar im Zuge unfreiwilligen Drogenkonsums verursachte Depression, die ihn selbstverständlich arbeitsunfähig machte.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Lächerliche 1.150 Euro erhielt der gute Mann monatlich. Ein angesichts der sozial ungerechten Drogenpreise völlig unzureichender Geldbetrag. Sicher: Viele österreichische Arbeitnehmer verdienen trotz 40-Stunden-Jobs nach Abzug der Steuern, die nötig sind, um derlei vom Schicksal gebeutelte Frühpensionisten über Wasser halten zu können, sogar weniger. Andererseits ist es doch ein gutes Gefühl zu wissen, dass eben jener durch die Steuern finanzierte Sozialstaat das Einkommen von Leuten sichert, die ansonsten vom menschenverachtenden kapitalistischen System womöglich gezwungen würden, selbst für ihr Wohlergehen zu sorgen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wir wollen deshalb hoffen, dass dem Unschuldsvermuteten Gerechtigkeit widerfährt, er für die im Zuge der Ermittlungen und Verfolgung erlittenen psychischen Qualen Schmerzensgeld und überdies hinaus eine höhere Pension erhalten wird. Dafür zahle ich gerne &lt;a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/oelpreis-und-moest-anstieg-treffen-nicht-nur-autofahrer-454054/index.do"&gt;höhere Steuern&lt;/a&gt; und appelliere an die Politik, die beschämend niedrigen Steuern massiv zu erhöhen, um den Sozialstaat, der bereits in seinen Grundfesten gefährdet ist, nicht nur erhalten, sondern ausbauen zu können.&lt;br&gt;
Hierbei muss ich mich nämlich selbst an die Nase fassen: Nach Abzug der Steuern und Bezahlung sämtlicher Rechnungen bleiben mir am Monatsende immer wieder ein paar Euro übrig, während 26-jährige Frühpensionisten mit nicht einmal 1.200 Euro und zig Erleichterungen und Befreiungen auf Grund ihres bedauernswerten Schicksals über die Runden kommen sollen ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/15/brauchen-sozialstaat-10368342/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/15/brauchen-sozialstaat-10368342/</link><pubDate>Sat, 15 Jan 2011 10:16:16 +0100</pubDate></item><item><title>10 Jahre Afghanistan-Einsatz</title><description>	&lt;p&gt;Wie viel offensichtlichen Unsinn kann man eigentlich in einen einzigen Satz verpacken? Lassen wir uns doch einfach von einem kurzen Bericht über den Afghanistan-Einsatz (oder darf man schon "Krieg" dazu sagen?) inspirieren. Da heißt es:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://de.news.yahoo.com/2/20110103/tts-nato-ausweitung-des-kampfes-in-afgha-c1b2fc3.html"&gt;Die NATO-geführte ISAF-Truppe in Afghanistan hat die Zunahme der Gewalt im vergangenen Jahr als notwendigen Begleitumstand ihrer Strategie im Kampf gegen den Terrorismus bezeichnet.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wie oft in der Geschichte der Menschheit wurde "Terrorismus" eigentlich schon durch nackte Gewaltanwendung verhindert? Ist es nicht vielmehr im Gegensatz so, dass Gewalt wiederum Gegengewalt erzeugte? &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Besonders interessant ist natürlich das Wort "Strategie" mit Bezug auf den Afghanistan-Einsatz. Der Zweite Weltkrieg dauerte sieben Jahre. In sieben Jahren wurden die jeweils mächtigsten Staaten Europas sowie Asiens bis zur bedingungslosen Kapitulation niedergerungen. In Afghanistan geht der "Anti-Terrorkampf" ins zehnte Jahr. Und von einer Strategie kann wohl kaum eine Rede sein. In ein paar Jahren ist die nächste Generation der Taliban herangewachsen. Und vermutlich werden sie immer noch den westlichen Soldaten gegenüberstehen, die in einem absurden und nicht zu gewinnenden "Krieg" völlig sinnlos geopfert werden. Denn: Hier stehen sich keine regulären Armeen gegenüber, die einander bekämpfen, bis eine Seite aufgibt.&lt;br&gt;
Wie, also, will man einen solchen Krieg gewinnen?&lt;br&gt;
Oder will man das am Ende gar nicht? Dieser Verdacht liegt nahe.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/11/10-jahre-afghanistan-einsatz-10347763/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/11/10-jahre-afghanistan-einsatz-10347763/</link><pubDate>Tue, 11 Jan 2011 18:52:16 +0100</pubDate></item><item><title>Geldstrafen für Manager öffentlicher Unternehmen bei  Kundenunzufriedenheit?</title><description>	&lt;p&gt;Offenbar erwägt nach dem &lt;a href="http://de.news.yahoo.com/2/20101226/tts-grossbritannien-erwaegt-geldstrafen-c1b2fc3.html"&gt;britischen Vorstoß&lt;/a&gt; nun auch die deutsche Regierung eine drastische Maßnahme zur Qualitätssteigerung bei öffentlichen Unternehmen. Topmanager sollen künftig bei gehäuften Beschwerden mit Geldstrafen bestraft werden.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Regierungssprecher Fake meinte im Interview mit der Zeitung "Bild am Geiltag" (BAG): "Es ist nicht akzeptabel, dass es bei offensichtlichem Versagen bei öffentlichen Unternehmen zu keinerlei Konsequenzen kommt. Künftig muss größerer Wert auf Leistung und Kundenzufriedenheit gelegt werden"&lt;br&gt;
Damit spielte Fakte auf die vielfach kritisierte neue Energiepolitik der "Deutschen Bahn" an, im Hochsommer die Waggons zu heizen und dafür im Winter die Heizungen abzustellen. Ein Vorwurf, den aber Vorstandsmitglied Johannes von Duttelberg aufs Schärfste zurückweist: "Unsere Kostenrechnungsmodelle haben ganz klar ergeben, dass wir mit dieser neuen Energiepolitik jährlich rund zwei Millionen Euro einsparen können, was wiederum dem Bund zugute kommt. Natürlich müssen sich viele Bahnfahrer an dieses neue Modell erst gewöhnen. Aber ich bin optimistisch, dass man in zehn Jahren diese klimafreundliche und finanziell vorteilhafte Umstellung als Pionierleistung würdigen wird."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Auch der anonym bleiben wollende Sendeleiter eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders kann Fakes Vorstoß wenig abgewinnen: "Egal, welches Programm wir senden, die Leute beschweren sich. Zu viel Sport, zu wenig Sport, zu viel Kultur, zu wenig Kultur. Deshalb senden wir einen ausgewogenen Mix aus uralten Filmen, verschnarchten Politiktalks mit den stets gleichen Gästen, völlig überteuert produzierten Unterhaltungssendungen für Demente, die ohnehin nichts mehr mitbekommen, und ähnliches. Das bringt zwar keine Quote, aber wir erfüllen damit die Wünsche der Politiker und ihrer Günstlinge, die daran mitverdienen."&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Von der neuen Regelung ausnehmen möchte Fake Mitglieder des Bundestags. "Es wäre sozial ungerecht und diskriminierend, auch Politiker nach ihren Leistungen zu bewerten. Schließlich ist es nicht ihre Aufgabe, verantwortungsvoll oder unabhängig Politik zu betreiben."
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/03/geldstrafen-manager-oeffentlicher-unternehmen-kundenunzufriedenheit-10296243/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2011/01/03/geldstrafen-manager-oeffentlicher-unternehmen-kundenunzufriedenheit-10296243/</link><pubDate>Mon, 03 Jan 2011 12:37:19 +0100</pubDate></item><item><title>Wir verteidigen uns nur</title><description>	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„&lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/12/28/afghanistan-deutscher-soldat/das-gesicht-des-afghanistan-krieges.html"&gt;Ich habe die Hand des Teufels berührt&lt;/a&gt;“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;gesteht ein in Afghanistan verwundeter Hauptfeldwebel. Damit meint er freilich nicht die Hand von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei der Verleihung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr für Tapferkeit. Sondern sein Überleben bei einem schweren Gefecht südlich von Kunduz. An diesem Tag starben drei Soldaten der Bundeswehr und wurden somit um die Möglichkeit gebracht, vom Verteidigungsminister geehrt zu werden. &lt;em&gt;Verteidigungs&lt;/em&gt;minister? Ja, natürlich! Kaum fünftausend Kilometer von Deutschland entfernt verteidigen unsere Jungs die Grenzen der von den Taliban bedrohten Heimat. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und dafür sollten wir dankbar sein. Jedesmal, wenn wir im Supermarkt Milch kaufen, sollten wir uns der Tapferkeit unserer Jungs bewusst sein, die es überhaupt erst ermöglichen, gefahrlos einkaufen zu können, ohne von islamistischen Talibanterroristen hinterrücks überfallen zu werden. Wir können auch unsere Kinder gefahrlos zur Schule schicken, damit sie dort lernen, warum Gewalt ganz, ganz böse ist, außer man hat den größeren Prügel in der Hand und kann den Einsatz der nötigen Gewalt gut begründen. Etwa jenen in Afghanistan. Es ist ja nicht so, als wären westliche Truppen nach massiven Bombardements feindlicher Stellungen dort einfach einmarschiert. Vielmehr handelte es sich um einen Akt der Selbstverteidigung, wie er auch in der modernen Rechtssprechung üblich ist. Wer sich durch das Auto eines Fremden potenziell gefährdet sieht, ist natürlich dazu berechtigt, dasselbe in die Luft zu sprengen, ehe es Schaden anrichten kann.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In diesem Sinne blicken wir vorab hoffnungsfroh auf das zehnte Jahr der Verteidigung unserer Grenzen und Wahrung der Menschenrechte. Es kann sich nur noch um Jahrzehnte handeln bis diese Terroristen endlich begreifen, dass wir es nur gut mit ihnen meinen, wenn wir sie in die Luft sprengen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/28/verteidigen-10265011/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/28/verteidigen-10265011/</link><pubDate>Tue, 28 Dec 2010 07:56:21 +0100</pubDate></item><item><title>Wann der Deutsche genug hat und auf die Straße geht</title><description>	&lt;p&gt;Der große Menschenfreund und Pazifist Stalin soll einmal gesagt haben: „In Deutschland wird es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müsste.”&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Er irrte: Natürlich gehen die Deutschen auf die Straße und demonstrieren! In Stuttgart forderten 300 (Deutsche, nicht Spartiaten!) Demonstranten eines Aktionsbündnisses einen Umsturz. Sie verteilten Flugblätter, hielten Transparente hoch und ließen ihrem Unmut über die ihrer Ansicht nach untragbaren Verhältnisse freien Lauf. Ausschreitungen gab es offenbar keine - dafür sorgte eine Hundertschaft der Polizei.&lt;br&gt;
Man sieht: Irgendwann reicht es auch dem oft allzu geduldigen Deutschen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Verständlich, angesichts der existenziellen Ängste der Demonstranten.&lt;br&gt;
Der Grund für die Demonstration? Nein, es war nicht die erdrückende Steuerquote - damit kann der Deutsche leben. Auch die völlig wahnsinnige Bürokratie und Reglementierung ist kein Grund für eine Demonstration. Dies alles erträgt der tapfere Untertan noch.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Demonstration richtete sich gegen die &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/bundesliga/vereine/stuttgart/2010/12/20/krisenklub-stuttgart/fan-demo-nach-pleite-gegen-bayern.html"&gt;Krise beim Fußballverein VFB Stuttgart&lt;/a&gt;. Da reicht es dem Deutschen! Nehmt ihm sein letztes Hemd, treibt ihn mit Bürokratie und Entmündigung in den Wahnsinn, verbietet Glühbirnen - alles kein Problem, solange es beim Fußballverein seiner Wahl nach Wunsch läuft. Wehe aber, es läuft mal nicht! &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Sicher könnte man darüber spotten oder den Kopf schütteln. Persönlich finde ich es vorbildlich, Prioritäten zu setzen. Und hoffe insgeheim, dass die Deutsche Nationalmannschaft die EM-Qualifikation verpasst. Was hunderte Jahre autoritärer Unterdrückung, finanzieller Ausbeutung und Bevormundung nicht geschafft haben, könnten ein paar verlorene Fußballspiele bewirken ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/20/deutsche-genug-strasse-geht-10221822/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/20/deutsche-genug-strasse-geht-10221822/</link><pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:57:03 +0100</pubDate></item><item><title>Dieter Bohlen präsentiert: Das Achte Weltwunder!</title><description>	&lt;p&gt;Einst wurde enormer Aufwand betrieben, um sich als Erbauer eines Weltwunders rühmen zu können. Pharaonen ließen überdimensionierte Lego-Steinchen zu völlig nutzlosen Pyramiden stapeln, die als Zitronenpresse viel zu unhandlich sind, und fiktiven Göttern wurden gigantische Tempelanlagen gewidmet. Ein Brauch, von dem man im aufgeklärten 21. Jahrhundert Abstand genommen hat, nachdem sich herausstellte, dass es nur einen wahren Gott gibt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;All die &lt;a href="http://pagewizz.com/die-sieben-weltwunder-der-antike/"&gt;Sieben Weltwunder&lt;/a&gt; haben eines gemeinsam: Sie sind komplett nutzlose Zeit- und Raumverschwendung. Umso verwunderlicher, dass es so lange dauerte, bis das Achte Weltwunder sich anschickte, dämliche Pyramiden vom Sockel zu stürzen. Gestern Abend war es so weit, und niemand geringerer als Dieter Bohlen, Deutschlands Elvis Presley, John Lennon und Mozart in einer Person vereint, präsentierte es: &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2010/12/11/supertalent-drittes-halbfinale/dieter-bohlen-entdeckt-8-weltwunder-steven-starr.html"&gt;Alles-Schlucker Stevie Starr&lt;/a&gt;! &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Seine herausragenden Fähigkeiten: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;In den vergangenen Shows hatte der schottische Alles-Schlucker Stevie Starr Publikum und Jury gleichermaßen damit geschockt, indem er ein ein Schloss, einen Schlüssel und Sylvie van der Vaarts Ring nacheinander in sich hinein würgte, in seinem Magen sorgfältig sortierte und Sylvie Ring am Ende an das Schloss schloss.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Seine überragenden Leistungen nötigten sogar Bohlen allen Respekt ab:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Megageil“, jubelte er nach der irren Schlucker-Show. „Du bist supersupersupertoll!“ Und DAS Kompliment überhaupt: „Das ist ein Weltwunder!“ &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ja, liebe Kinder, &lt;em&gt;so &lt;/em&gt;etwas ist ein Weltwunder! Hört bitte nicht auf doofe Erwachsene die euch einzureden versuchen, dass man unbedingt lesen, schreiben und rechnen können müsse. Vergesst diesen Bildungsmüll! Lesen und schreiben können sogar in Deutschland einige Leute. Das ist nichts Besonderes. Einen Schlüssel verschlucken zu können, das bringt euch im Leben weiter! Damit macht ihr Kohle, beeindruckt die Mädels (ja, ich weiß: Die sind auch alle doof. Aber wartet noch ein paar Jahre ...) und erhaltet sogar von Dieter Bohlen ein Kompliment.&lt;br&gt;
Werft die blöden Mathe-Bücher weg und verfüttert eure Hausaufgaben an den Hund - übt stattdessen fleißig das Verschlucken von Gegenständen. Tastet euch vorsichtig vor, indem ihr erst zwei Goldbärchen, später eine ganze Packung auf einmal verschluckt. Macht weiter mit Schuhen und Gartenstühlen, bis ihr soweit seid, ein Auto zu verschlucken und über die Nasenflügel wieder auszuscheiden.&lt;br&gt;
So etwas kommt beim Publikum an. Das schluckt nämlich nur eines in Massen: Jede Menge Scheiße!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/12/dieter-bohlen-praesentiert-achte-weltwunder-10166956/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/12/dieter-bohlen-praesentiert-achte-weltwunder-10166956/</link><pubDate>Sun, 12 Dec 2010 09:51:03 +0100</pubDate></item><item><title>PISA: Österreich immer miesa!</title><description>	&lt;p&gt;Beim neuesten &lt;a href="http://lehrer.diepresse.com/home/hoehereschulen/616344/PISA_Dramatischer-Absturz-beim-Lesen?_vl_backlink=/home/hoehereschulen/612554/index.do&amp;direct=612554"&gt;PISA-Test &lt;/a&gt;ist Österreich erneut abgerutscht: Beim Lesen liegt die Rentnerrepublik auf Platz 31 unter 34 teilnehmenden Ländern und somit nur noch knapp vor der Türkei. Wer Schuld daran trägt ist klar: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat angesichts des schon länger kolportierten PISA-Debakels bereits mehrfach betont, nicht sie, sondern ihre Amtsvorgängerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) wäre für die Leistungen der heute 16-Jährigen verantwortlich. Ihre, Schmieds, Schulreformen – gerade auch bei der Lesekompetenz – würden sich erst ab 2015 bezahlt machen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Somit heißt es für Skandinavien und Asien: Warm anziehen! Ab 2015 lesen euch die Österreicher um die Ohren! &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und falls nicht, wäre das auch nicht weiter schlimm. Hauptsache ist doch, unsere künftigen Rentenzahler sind imstande, alle fünf Jahre ein Kreuz auf ein Blatt Papier zu schmieren und dieses in eine Wahlurne zu werfen. Mehr an Basiskompetenzen ist aus Sicht unserer Volkstreter auch nicht nötig. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/06/pisa-oesterreich-immer-miesa-10127121/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/12/06/pisa-oesterreich-immer-miesa-10127121/</link><pubDate>Mon, 06 Dec 2010 19:35:38 +0100</pubDate></item><item><title>EU verbietet Gewalt, Hass und Rassismus</title><description>	&lt;p&gt;Es gibt derzeit wohl kaum eine Organisation, die unbeliebter als die EU sein dürfte - nicht einmal die Taliban. Bürokratischer Wahnsinn, stufenweise Abschaffung der Glühbirne, EU-Beamten-Privilegien, Milliarden für am Hungertuch nagende Bankiers. Mit traumhafter Zielsicherheit tappt unser Übervater EU in jedes Fettnäpfchen, mitunter sogar mehrmals. Kein Wunder also, wenn sich immer mehr Menschen zu fragen beginnen, ob EUropa tatsächlich der politischen Weisheit letzter Schluss war. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die richtige Antwort darauf gibt die EU selbst. Mit heutigem Datum, passenderweise zur Geisterstunde, trat der "&lt;a href="http://europa.eu/legislation_summaries/justice_freedom_security/combating_discrimination/l33178_de.htm"&gt;Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" in Kraft&lt;/a&gt;. Somit sind ab heute Rassismus und Hass verboten. Untersagt wird ab sofort:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Aufstachelung zu Gewalt oder Hass gegen eine nach den Kriterien der Rasse, Hautfarbe, Abstammung, Religion oder Weltanschauung oder nationalen oder ethnischen Herkunft definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Vorsicht, liebe Linke! Hass gegen Nazis kann künftig bestraft werden, denn auch deren Weltanschauung muss nunmehr toleriert werden.&lt;br&gt;
Schwere Zeiten kommen auch auf die Filmindustrie zu:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Öffentliche Verbreitung oder Verteilung von Schriften, Bild- oder sonstigem Material mit rassistischen oder fremdenfeindlichen Inhalten &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ob "Schindlers Liste" bereits entsprechend umgeschnitten wurde?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Glück hat hingegen hat ein bekannter iranischer Politiker. Zumindest solange das Land noch nicht der EU beigetreten ist:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;das öffentliche Billigen, Leugnen oder gröbliche Verharmlosen von Völkermord&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Erlaubt ist es auch weiterhin, Steuergeld zu verpulvern und EU-Bürger mittels einer Flut an Gesetzen und Verordnungen in den Wahnsinn zu treiben.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/29/eu-verbietet-gewalt-hass-rassismus-10077405/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/29/eu-verbietet-gewalt-hass-rassismus-10077405/</link><pubDate>Mon, 29 Nov 2010 15:30:57 +0100</pubDate></item><item><title>Berlin in höchster Alarmbereitschaft!</title><description>	&lt;p&gt;Die deutsche Hauptstadt zwischen Furcht und blanker Panik. Die Al-Kaida plane angeblich einen &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hoechste-alarmbereitschaft-in-mitte/3018890.html"&gt;Anschlag auf das Reichstagsgebäude&lt;/a&gt;! Dazu heißt es aus der Zentrale der Bundestagspolizei im Reichstag, dass die Beamten in Alarmbereitschaft versetzt worden seien.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Polizisten schlafen in Doppelschichten, sind aber dazu angehalten worden, Kondome zu benutzen, &lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/papstkondome100.html"&gt;nachdem dies vom Papst in Einzelfällen erlaubt wurde&lt;/a&gt;. Zur Vorbereitung auf den Ernstfall müssen die Beamten sämtliche Folgen von "Polizeiinspektion 1" angucken. Sogar der Ankauf von "Die Hard"-Videokassetten wurde bereit angedacht. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;In Interviews zeigten sich viele Passanten betroffen. Wie kein anderes Gebäude symbolisiert der Reichstag Friede, Freiheit und Wohlstand für seine Bewohner. Kein Wunder, dass es zu tiefer Besorgnis unter der Bevölkerung gekommen ist. "Ich machte mir echt Sorgen um die Abgeordneten", meinte ein älterer Herr mit Hut und in Begleitung einer sehr hässlichen alten Frau. "Nur gut, dass die so selten da drinnen sind. Wer weiß, was da sonst alles so passieren könnte!"&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Von der Al-Kaida selbst liegen noch keine offiziellen Bestätigungen vor, ob und wann es so weit sein könnte. Man warte noch auf die Einsatzbefehle des CEO Osama Bin Laden, der seine Tonbandbotschaften erst nach seinem Winterurlaub Ritzbuhel verbreiten möchte.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/21/berlin-hoechster-alarmbereitschaft-10018525/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/21/berlin-hoechster-alarmbereitschaft-10018525/</link><pubDate>Sun, 21 Nov 2010 17:33:44 +0100</pubDate></item><item><title>Vorsicht: Terroranschläge jetzt auch am Wochenende möglich!</title><description>	&lt;p&gt;Dringende Warnung an meine Blog-Leser: Das &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/13/bka-setzt-terror-warnung-hoch/intensivierte-gefaehrdung.html"&gt;Bundeskriminalamt (BSRL) gibt bekannt, dass Anschläge jederzeit möglich seien&lt;/a&gt;. Dies markiert natürlich einen Wendepunkt im Anti-Terror-Kampf. Konnte man sich bei der Al-Kaida bislang auf das Einhalten der Wochenend- und Abendruhe verlassen, sind künftig Anschläge sogar zur Mittagspause möglich. Deshalb: Bitte seid vorsichtig und meldet verdächtige Flugzeuge auch am Wochenende!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Selbst das Aufmarschgebiet der Terroristen hat sich geändert:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Im Visier von al-Qaida stünden vor allem „Örtlichkeiten mit hohem Symbolwert oder infrastruktureller Bedeutung“ sowie Orte mit „typischen westlichen Lebensgewohnheiten“ – etwa „Einkaufs- und Vergnügungszentren“.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Bislang war man an öffentlichen Orten ziemlich sicher, da Terroristen scheue Einzelgänger sind. Offenbar bildet die Al-Kaida ihre Terror-Azubis mittlerweile dahingehend aus, sich in verpönte Orte wie Einkaufszentren zu wagen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Woran liegt diese besorgniserregende Zunahme der Terrorgefahr?&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;In der zitierten BKA-Analyse erklären die Terrorfahnder erstmals, dass der internationale Anti-Terror-Kampf in seiner bisherigen Form kaum Wirkung zeige!&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Weder Folter, noch Bombardements flößte den Terroristen also Respekt ein oder machte ihnen klar, dass der Westen Aussöhnung mit ihnen sucht. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Sogar der Flugverkehr mit dem Jemen, einem der beliebtesten Touristenziele weltweit, ist von der Terrorgefahr betroffen. Einige Linienflüge wurden eingestellt, zehntausende deutsche Urlauber sitzen in der Wüste fest.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Damit nicht genug, plant Al-Kaida offenbar sogar, &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/11/07/terror-al-qaida-plant-anschlaege-zu-weihnachten/bomben-in-spielzeug-versteckt.html"&gt;Spielzeug für ihre terroristischen Aktivitäten zu nutzen&lt;/a&gt;: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;[...] explosive Stoffe in Spielzeug zu verstecken, die für Europa und die USA gedacht sind. Die Geschenke sollen explodieren, sobald sie in den Laden-Regalen stehen [...] Geheimdienstkreise vermuteten, Al-Qaida-Warlords aus dem Jemen planten ihre tödlichen Geschenke via Schiffe zu schmuggeln [...]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft seinem Kind kein Spielzeug aus dem Jemen. Gewiss: Ein schmerzhafter Schritt, erfreuen doch Plüschtiere, Bausteine, Actionfiguren, Püppchen und ähnliches Spielzeug aus der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jemen#Au.C3.9Fenwirtschaft"&gt;High-Tech-Schmiede Jemen &lt;/a&gt;seit Jahrzehnten unsere Kinder und Kindischen. Aber in "Zeiten wie diesen" muss jeder von uns Opfer bringen. Und sei es die Einsparung von Gehirnen beim Betreten der Wahlzellen ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/14/vorsicht-terroranschlaege-wochenende-moeglich-9970988/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/14/vorsicht-terroranschlaege-wochenende-moeglich-9970988/</link><pubDate>Sun, 14 Nov 2010 09:36:05 +0100</pubDate></item><item><title>Wetten, dass ich diese Wette auf jeden Fall gewinne?</title><description>	&lt;p&gt;Früher war beileibe nicht alles besser. Noch vor wenigen Jahren musste man sich beispielsweise "Wetten, dass...?" im Fernsehen anschauen um nachher festzustellen, wieder zwei Stunden Lebenszeit verschwendet zu haben. Dank Internet und "bild.de" ersparen einem die entsprechenden Fotostrecken eben jene zwei Stunden. Die man dann aber doch wieder damit verschwendet, neugierig auf Artikel wie jene der "&lt;a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/11/07/tatjana-gsell/frau-die-mal-die-busenmacherwitwe-war-teil-1.html"&gt;Busenmacherwitwe&lt;/a&gt;" zu klicken. Ja, wir Männer klicken wie geifernde Affen auf Artikel mit derlei Worten! Darauf sind wir konditioniert, wie bereits Dr. Mario Barth herausfand.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Doch befassen wir uns mit "Wetten, dass ...?" und dem geschickt betitelten Artikel: &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/wetten-dass-mit-thomas-gottschalk/2010/11/07/wetten-dass-miley-cyrus-verrucht/auf-der-couch-mit-lena-meyer-landrut-thomas-gottschalk-michelle-hunziker.html"&gt;"Miley Cyrus bei „Wetten, dass..?“: Die Jüngste war am verruchtesten ..."&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Leider startet die Fotostrecke mit einem sinnentstellenden Rechtschreibfehler:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Miley Cyrus während ihres „Wetten, dass..?“-Auftritts. Die 17-Jährige rekelte sich gleich zu Beginn&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Bei "rekelte" ist ein "r" hineingerutscht, das dem Satz einen unfreiwillig komischen Beigeschmack verleiht.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ärgerlicherweise geht es fehlerhaft weiter:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ihr Kleid war komplett durchsichtig&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Das war natürlich kein Kleid, sondern ein Schutzanzug gegen Gottschalks grabschende Hände.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Miley Cyrus mit den anderen Promis des Abends: Smudo und Thomas D von den Fantastischen Vier und Lena Meyer-Landrut&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Eine unglaubliche Ansammlung von Superstars!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Unangenehm für Miley: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Miley Cyrus verlor ihre Wette, musste eine Minute lang Autogramme schreiben&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Für Statistikfreunde: Miley schaffte es ohne fremde Hilfe, in dieser kurzen Zeitspanne ein Autogramme zu schreiben!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Wer wurde eigentlich Wettkönig?&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Mit dieser Wette würde er der König des Abends. Innerhalb von zwei Minuten sollte Nico Haddad 1000 Kerzen auspusten...&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ich glaube, das nennt man "Blowjob".&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Hollywood-Star Denzel Washington stellte seinen Film „Außer Kontrolle“ vor&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Welchen anderen Grund gäbe es auch, bei einer uninteressanten deutschen Show aufzutreten?&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Ein weiterer Wettkandidat erkannte Kakteen, indem er mit der Zunge an den Stacheln leckte. Ehrlich gesagt würde ich es mir auch zutrauen, einen Kaktus von einer Orchidee mit der Zunge zu unterscheiden.&lt;br&gt;
Den Brustwarzenkaktus auf Bild 17 hätte ich auf jeden Fall identifizieren können. &lt;a href="http://bilder.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/fotos/2010/shows/wetten-dass/2010-11-06-live/kaktus-wette-18354871-mfbq,templateId=renderScaled,property=Bild,height=349.jpg"&gt;Dieser sieht nämlich wie Michelle Huhnzicke aus&lt;/a&gt;. Nun gut: Andere Frauen haben Haare auf den Zähnen, Michelle hingegen ...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Übrigens: Drückt mir die Daumen für meinen Wettvorschlag! Ich wette nämlich, dass ich mit meiner Zunge Michelle von Miley unterscheiden kann. Wobei es mir freilich egal wäre, ob ich die Wette gewinnen oder verlieren sollte ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/07/wetten-wette-fall-gewinne-9928500/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/11/07/wetten-wette-fall-gewinne-9928500/</link><pubDate>Sun, 07 Nov 2010 08:52:55 +0100</pubDate></item><item><title>Vorsicht, Terrorgefahr!</title><description>	&lt;p&gt;Ich habe Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg offenbar völlig falsch eingeschätzt. In ungeschönten, ehrlichen Worten &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=14480276.html"&gt;teilte er nun dem afghanischen Volk mit&lt;/a&gt;, worauf es sich einstellen müsse:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir befinden uns generell in einer Situation, wo es immer wieder Terroranschläge geben kann [...] manchmal an den entlegensten Orten dieser Erde."&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ab jetzt gibt es wirklich keine Ausrede mehr für die Afghanen, nicht gewarnt worden zu sein! Wer Gesten bewaffneter ausländischer Gäste missversteht, Drohnen nicht ausweicht oder bei Tanklastern den Bombenschauer nicht einkalkuliert, ist selber schuld!&lt;br&gt;
In diesem Sinne: Super, wie ehrlich wenigstens manche PolitikerInnen noch sind.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/30/vorsicht-terrorgefahr-9855076/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/30/vorsicht-terrorgefahr-9855076/</link><pubDate>Sat, 30 Oct 2010 14:28:53 +0200</pubDate></item><item><title>Wulff bringt Toleranz und Offenheit in die Türkei</title><description>	&lt;p&gt;Vor wenigen Tagen erklärte uns Bundespräsident Wulff, dass der &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/wulff-islam-gehoert-zu-deutschland/1948760.html"&gt;Islam wie Christentum und Judentum zu Deutschland &lt;/a&gt;gehöre. Gleichzeitig sorgte er für Aufsehen, als er auch noch "Offenheit und Toleranz" forderte. Von den Deutschen, klar - schließlich sind es diese, die Ehebrecherinnen steinigen, Homosexuelle öffentlich aufknüpfen und Kinder rituell beschneiden. Es gibt noch viel zu tun, um dem Deutschen das Böse auszutreiben. Dafür braucht es gute Freunde und Vorbilder, weshalb unser aller Bundespräsident in jenes Land reiste, das die nazifaschistischen Deutschen mit den Segnungen des Islam zu retten versucht: Die Türkei. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;"Bild", das mutige und überparteiliche Organ der Opfer von Intoleranz, verfolgte diesen Besuch mit der gebotenen Aufmerksamkeit und &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/22/bettina-wulff-mal-lena-mal-lady/staatsbesuch-in-der-tuerkei-beendet.html"&gt;dokumentierte, wie das menschgewordene, gute Gewissen der schlechten Deutschen die Türkei mit seiner Anwesenheit beehrte&lt;/a&gt;.&lt;br&gt;
Verdient hätten es diese undankbaren Türken wahrlich nicht: Die &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/19/tuerkei-staatsbesuch-bundespraesident-christian-wulff/rede-vor-parlament-in-ankara.html"&gt;ergreifende Rede unseres Bundespräsidenten erhielt kaum Beachtung&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Saal nicht einmal halb gefüllt, nur wenige der rund 200 Abgeordneten in den orangefarbenen Ledersesseln erhoben sich, viele stürmten sofort aus dem Plenarsaal.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Das sind ja Zustände wie im Bundestag!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Dabei hatte ER doch ausgesucht unverbindliche und schleimige Worte benutzt:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Ihr Land verbindet ein modernes Staatsverständnis mit einem modernen Islam“, sagte Wulff zu den türkischen Abgeordneten, nannte die Türkei „eine Brücke zwischen Orient und Okzident“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Und:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Die Muslime in Deutschland können ihren Glauben in würdigem Rahmen praktizieren. [...] Gleichzeitig erwarten wir, dass Christen in islamischen Ländern das gleiche Recht haben, ihren Glauben zu leben.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ja, darauf warten wir. Und während wir warten hoffen wir, dass auch Satanisten ihren Glauben in würdigem Rahmen praktizieren können. In Deutschland und in den islamischen Ländern. Weil: Gleiches Recht für alle! Toleranz! Offenheit!&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aber zurück zum Staatsbesuch, der ganz im Zeichen der First Lady - die eigentlich Herrn Wulffs zweite Lady ist - stand. Und so erlebte "Bild" ihren historischen Besuch in der Hagia Sophia: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Staunend stand sie in der Blauen Moschee, um ihre blonden Haare ein dunkelblau schimmerndes Kopftuch gehüllt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Leider wollte und wollte sich einfach kein Heiligenschein manifestieren. Dabei gäbe es keinen geeigneteren Ort für Toleranz und Offenheit als die Hagia Sophia, die ursprünglich eine Kirche war, ehe sie von den Osmanen erobert und geschliffen wurde. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ihr Stil wird weit über deutsche Grenzen hinaus zur Kenntnis genommen. Die schwarzen Stiefel, die sie beim Besuch im russischen Kreml trug, ein Gesprächsthema Tausende Kilometer entfernt. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Weil: Deutsche in schwarzen Stiefeln, die Russland besuchen, haben einfach Tradition ...&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Und dann jenes Treffen, auf das die ganze Welt gebannt gewartet hatte: Unsere First Lady traf auf die First Lady der Türken!&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Hayrünnisa Gül, die mit 15 heiraten musste, wegen ihres Kopftuchs nicht studieren durfte und seitdem für ihren islamischen Glauben kämpft. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Hier liegt natürlich ein bedauerlicher Übersetzungsfehler vor: Frau Gül &lt;em&gt;musste &lt;/em&gt;nicht heiraten, sondern &lt;em&gt;durfte &lt;/em&gt;heiraten. Verständlich, dass sie seither für das Recht von geschlechtsreifen jungen Frauen kämpft, heiraten zu dürfen.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Hayrünnisa Gül ist eine sehr moderne und selbstbewusste Frau, die ihren Glauben so lebt, wie sie es will“, sagte Bettina Wulff der wichtigsten türkischen Zeitung „Hürriyet“. „Das schätze ich sehr.“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Ich stimme unserer First Lady zu: Es ist schön, seinen Glauben leben zu dürfen, wie man möchte. Und das darf man ja sowohl bei uns, als auch in gewissen anderen Ländern. Solange es sich um den richtigen Glauben handelt, ist es ja kein Problem ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/24/wulff-bringt-toleranz-offenheit-tuerkei-9749446/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/24/wulff-bringt-toleranz-offenheit-tuerkei-9749446/</link><pubDate>Sun, 24 Oct 2010 10:40:03 +0200</pubDate></item><item><title>Stop, Bild! Ich will nicht, dass du mich anmachst!</title><description>	&lt;p&gt;Stephanie zu Guttenberg, Ehefrau jenes Verteidigungsministers, der unser aller Freiheit knapp 5.000 Kilometer entfernt verteidigen lassen muss, sorgt mit ihrer Sendung "Tatort Internet" für Diskussionen. In einer Demokratie gehört Meinungsfreiheit - so sie nicht vom allgemeinen Konsens abweicht - selbstverständlich zu den grundlegenden Werten, weshalb man Kritik mitunter akzeptieren muss.&lt;br&gt;
Dennoch bin auch ich geschockt von der Form dieser Kritik. Beinahe hätte ich mich am Kaviar von freilaufenden Lachsen verschluckt, als ich in der &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/18/stephanie-zu-guttenberg/debatte-zu-tatort-internet-auch-til-schweiger-meldet-sich-zu-wort.html"&gt;"Bild" dies hier unter dem Foto der gutten Frau las&lt;/a&gt;: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Erstes Sex-Ekel gefeuert&lt;br&gt;
Stephanie zu Guttenberg (33) war Gast-Moderatorin bei „Tatort Internet“&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Einer meiner Haussklaven schlug mir glücklicherweise auf den Rücken und verhinderte meine Erstickung.&lt;br&gt;
Denn: &lt;em&gt;Das &lt;/em&gt;hätte ich nun wirklich nicht für möglich gehalten!&lt;br&gt;
Doch dann Entwarnung: Gefeuert worden war ein als Heimleiter getarntes Sex-Ekel.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Den Kampf gegen den Kindesmissbrauch per Mausklick gibt sie natürlich nicht auf. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Ich bin entsetzt, wie diese Debatte geführt wird! Die Sendung soll zeigen, wie leicht unsere Kinder im Internet zu Opfern von Sextätern werden können. Wie allgegenwärtig diese widerliche Anmache von Online-Tätern ist. [...]"&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Und im Gegensatz zum Missbrauch im realen Leben sind die Kinder den Online-Tätern hilflos ausgeliefert. Oder vielmehr: &lt;em&gt;Waren &lt;/em&gt;sie hilflos ausgeliefert. Dank "Bild" gibt es erstmals eine Möglichkeit, sich vor diesen Sex-Ekeln zu schützen, und zwar mit dem &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/08/tatort-internet-stopschild/notfall-button-mach-mich-nicht-an.html"&gt;BILD.de-Hilfe-Button&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Da Kinder natürlich nicht wissen können, wie man einen Chat verlässt, den Webbrowser schließt oder den Computer abschaltet, ist ein solcher Button die einzige Chance, unmissbraucht den Tag zu überleben. &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Deshalb ruft BILD.de alle Jugendlichen auf: Wehrt Euch! Sagt dem Täter eindeutig:&lt;br&gt;
STOP! ICH WILL NICHT, DASS DU MICH ANMACHST!&lt;br&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Was in der Realität wunderbar funktioniert - "Nein, ich will nicht, dass du mir meine Uhr klaust!" - "Ach so, entschuldige." - kann nun endlich auch online umgesetzt werden. Angemachte Kinder müssen lediglich den Stop-Button an das jeweilige Sex-Ekel schicken. Dieses kann sich sodann auf den eingeblendeten Webadressen darüber informieren, was es falsch gemacht hat.&lt;br&gt;
Oder er besucht bild.de, den Sponsor des "Stop"-Buttons, und guckt sich zur Entspannung freizügige &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2010/03/24/angelina-jolie/alte-fotos-der-schauspielerin-werden-versteigert.html"&gt;Bilder der damals 15-jährigen Angelina Jolie &lt;/a&gt;an.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Interessant wäre jetzt noch ein Button der "Bild" davon abhält, mich mit derlei heuchlerischen Kampagnen anzumachen.&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/18/stop-bild-anmachst-9651612/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/18/stop-bild-anmachst-9651612/</link><pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:59:33 +0200</pubDate></item><item><title>"Bild" in der Krise: Die Wortspiele gehen aus!</title><description>	&lt;p&gt;Alles hat bekanntlich ein Ende. Irgendwann wird der letzte Tropfen Öl aus dem Boden gesogen sein, der letzte Elefant geschlachtet werden, um Elfen für "Herr der Ringe"-Fans herzustellen, und selbst die "Bild" muss sich mit einem schrecklichen Schicksal anfreunden: Dem Ende der Wortspiele. Jahrelang sprudelten die Quellen über und verwöhnten uns mit inzwischen legendären Schlagzeilen wie: "Wir sind Papst!"&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;2010 muss leider als das Jahr der versiegenden Wortspielquellen bezeichnet werden. Denn was muss der begeisterte "Bild"-Leser angesichts des Fußballspiels Deutschland gegen Türkei lesen: &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/nationalmannschaft/2010/10/08/intorgration/heute-schenkt-euch-oezil-einen-ein.html"&gt;InTORgration: Heute schenkt euch Özil einen ein&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Man beachte die Großschreibung, die auch bitter nötig ist um wenigstens erahnen zu können, wo das Wortspiel zutage gefördert wurde. Dermaßen Philipp Lahm hat sich "Bild" schon lange nicht mehr präsentiert. Freilich: Michael Ballack wird schmerzlich vermisst! Dessen Nachname erweist sich als fast unerschöpfliche Mine für allerlei Ball-Wortspiele. Ersatz bietet derweil noch Stürmer Miro Klose, der, sollte er heute am Spiel teilnehmen, vermutlich für so manches krumme Wortgespiele herhalten wird müssen.&lt;br&gt;
"Das ging fürchterlich in die Klose!"&lt;br&gt;
"Du wolle Klose?"&lt;br&gt;
"Hier läuft Miro aufs Klose(tt) - Bildstrecke 1-100"&lt;br&gt;
"Rote Karte! Miro und sein Kloses Mundwerk"&lt;br&gt;
"Drei Tore! Einfach Kloseartig!"&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Nur auf ein Wortspiel sollte "Bild" besser verzichten: "Hier verbeißt sich ein Türke in Schweini".
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/08/bild-krise-wortspiele-gehen-9559559/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/08/bild-krise-wortspiele-gehen-9559559/</link><pubDate>Fri, 08 Oct 2010 15:39:36 +0200</pubDate></item><item><title>Wie über Geert Wilders berichtet wird</title><description>	&lt;p&gt;Ich bin kein Journalist. Ich habe - außer im Rahmen eines Praktikums kurz nach Ende der Steinzeit - nie Redaktionsluft geschnuppert. Vielleicht ist das auch gut so, denn lange Zeit saß ich dem Irrglauben auf, guter Journalismus solle möglichst neutral berichten und persönlich gefärbte Meinungen aus Artikeln heraushalten. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Naiv? Gewiss! Schließlich belehrt mich die Mainstreampresse tagtäglich eines Besseren. Ironischerweise werden die Neuen Medien - Blogs, freie Autorenportale, etc. - gerade deshalb geächtet, weil sie angeblich keinen seriösen Journalismus betrieben. Angesichts von Artikeln wie jenem im "Spiegel" über &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,720929,00.html"&gt;Geert Wilders gestrigen Auftritt in Berlin &lt;/a&gt; sind derlei Attitüden - "nur wir sind die seriösen, unabhängigen Journalisten!" - blanker Spott und Hohn. Betrachten wir doch in angemessener Distanz diesen "unvoreingenommenen" Bericht. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Man könnte einen Artikel über Geert Wilders etwa so übertiteln: "Holländischer Politiker hält Rede in Berlin". Das wäre neutral. Wahrscheinlich liest sich das zu unsexy, weshalb man sich für folgende Überschrift entschied: "Islamgegner in Berlin".&lt;br&gt;
Zugegeben: Das klingt ungleich flotter. Etwa so, als würde man über Westerwelle schreiben: "Schwuler besucht Südamerika". Das wäre zwar auch korrekt, würde jedoch aus gutem Grunde auf Befremden stoßen. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aber derlei Überlegungen muss man bei einem "Rechtspopulisten" gar nicht erst anstellen. Apropos: Immerhin dreimal wird Wilders mit dieser hohlen Phrase beschrieben. Eine inhaltliche Auseinandersetzung ist mit derlei Gestalten natürlich gar nicht mehr nötig. "Rechts" + "populistisch" = widerwärtig. Da erübrigt sich jegliche tiefere Analyse des Gesagten und es kann munter gespottet werden. Konsequenterweise lautet der erste Satz des Artikels folgendermaßen:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Mann mit der blonden Mähne [...]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Seine Haarfarbe sagt zwar überhaupt nichts über seinen Charakter oder seine Ansichten aus, scheint aber unwiderstehlich auf Journalisten zu wirken. Anders ist es nicht zu erklären, dass quasi kein Mainstreamartikel über Wilders ohne den Hinweis auf eben diese Haarfarbe auskommt. Andererseits ist es ärgerlich, dass er fließend mehrere Sprachen spricht, während so manch hiesiger Politiker größte Probleme beim Bändigen der eigenen Muttersprache zeigt, mit einer ausländischen Frau verheiratet ist, und beherrscht spricht, anstatt Parolen herumzubrüllen, während er mit dem Baseballschläger in seiner Hand nervös herumfuchtelt.&lt;br&gt;
Sein ruhiges Auftreten hilft ihm aber auch nichts:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Wilders ist kein lautstarker Demagoge. Er spricht ruhig, sehr ruhig, fast kalt.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Nicht nur ruhig, nein, auch noch "kalt"! Worte wie kalter Schauder über den Rücken ... was sind das eigentlich für Gestalten, die solchen kalten Worten lauschen?&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;[...] bürgerliche Menschen [...]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Igitt! Das riecht nach konservativem Spießertum. Also rechts. Rechtspopulistisch. Apropos: Zeit für einen weiteren Rechtspopulisten:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Ein Grußwort eines Rechtspopulisten aus der Schweiz wird auf der Leinwand eingespielt&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Um wen es sich handelte spielt keine Rolle. "Rechtspopulist" muss als Personenbeschreibung genügen ... Als wäre der rechten Recken nicht genug, folgt noch ein Rechter:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;[...] dann tritt Elizier Cohn ans Pult, langjähriges rechtsnationales Mitglied der israelischen Knesset. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Der Mann heißt zwar &lt;a href="http://www.knesset.gov.il/mk/eng/mk_eng.asp?mk_individual_id_t=209"&gt;Eliezer Cohen&lt;/a&gt;, aber auch das ist von keinerlei Belang. Wichtig ist zu wissen, dass er "rechtsnational" ist, also ein ganz schlimmer Finger.&lt;br&gt;
Und so sehr sich die Rechtspopulisten auch bemühen: Unsere unabhängigen Medien können die nicht äutschen!&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Man will partout nicht in die ganz rechte Ecke gerückt werden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Müssen die auch nicht, weil wir das für sie besorgen, ätsch! Doch zurück zur Attraktion des Abends, die wir gleich auf spektakuläre Weise bloßstellen werden:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Es ist die klassische Rhetorik des Populisten, die Wilders beherrscht. Da das Establishment in Politik, Kirchen, Justiz und Medien. Hier der Mann, der angeblich die Wahrheit des Volkes ausspricht.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Weil: Wer nicht für uns, ist gegen uns. Und da das Establishment die Wahrheit gepachtet hat, kann so jemand einfach nicht recht haben.&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;"Das gesamte politische Establishment setzt unsere schwer errungene Freiheit aufs Spiel", ist ein typischer Wilders-Satz an diesem Nachmittag.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Vielleicht deshalb "typisch", weil er schlichtweg wahr ist, wie die Entwicklung der letzten Jahre unmissverständlich aufzeigt.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Aber was wäre ein Artikel über einen Käfig voller rechtspopulistischer Narren ohne Nazi-Bezug?&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;In Berlin, der einstigen NS-Machtzentrale, ist er auch der Mann, der den Deutschen Absolution erteilt. "Was immer in der Vergangenheit in ihrem Land geschah, die heutige Generation ist dafür nicht verantwortlich." &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Und was ist daran nun falsch? Abgesehen davon, dass nur ein Geistlicher Absolution erteilen kann?&lt;br&gt;
Die Antwort: Falsch daran ist, das Dogma der ewigen Schuld der Deutschen und Österreicher anzugreifen. Da könnte ja - bewahre! - die schöne Nazi-Keule obsolet werden. Und Politiker aus hiesigen Staaten müssten nicht mehr bei jedem Gedenktag oder jedem Staatsbesuch in Israel, Polen oder Russland ganz arg betroffen dreingucken und die ewig gleichen salbeienden Reden herauskotzen.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Was übrigens auch für den Umgang mit Leuten der Marke Wilders oder Sarrazin gilt. Durch gebetmühlenartige Verteufelung ihrer Standpunkte und Ansichten verschafft man ihnen erst den gewaltigen Zulauf und die Zustimmung, die sie erhalten. Wichtig wäre aber eine seriöse, inhaltliche Auseinandersetzung mit ihnen, was nicht geschieht.&lt;br&gt;
Wozu auch? Nazi-Keule drauf und gut ist ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/03/geert-wilders-berichtet-9508419/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/10/03/geert-wilders-berichtet-9508419/</link><pubDate>Sun, 03 Oct 2010 09:33:23 +0200</pubDate></item><item><title>Schleierverbot an Medizinischer Universität</title><description>	&lt;p&gt;An der weltberühmten Medizinischen Universität Graz dürfen StudentInnen ihre Gesichtsschleier künftig nur noch in Vorlesungen tragen. Bei Prüfungen oder patientennaher Ausbildung - etwa bei wöchentlichen Routinekontrollen, ob die Patienten noch leben - &lt;a href="http://www.news.at/articles/1039/10/278682/grazer-med-uni-schleierverbot-rektorat-richtlinie-alleingang"&gt;sind die Gesichtsschleier nicht mehr erlaubt&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Hintergrund dieser Regelung ist natürlich keine Islamophobie; vielmehr gehe es darum, den Kontakt zwischen StudentInnen und Patienten auf einer Ebene von Angesicht zu Angesicht möglich zu machen. Mitunter wäre die Vollverschleierung zwar ein Segen für die Menschheit. Doch bedauerlicherweise zielt die verdorbene westliche Gesellschaft darauf ab, den schmutzigen menschlichen Körper immer offenherziger zu präsentieren.&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;So befürchtet etwa der Obmann der Aktionsplattform "Haltet unsere Spitäler sauber" den Verlust jeglicher Schamgrenzen in den Krankenhäusern: "Wie weit soll dieser obszöne Körperkult noch gehen? Letzthin wurde meine erst 47-jährige Tochter beim Doktorspielen unzüchtig an der Schulter berührt. Wahrscheinlich laufen die Ärzte schon bald splitternackt herum!", empört sich dieser und führt weiter aus: "Ich habe Gerüchte gehört, wonach an der Universitätsklinik Sackhausen in OP-Sälen die Gesichtsmaken verboten werden sollen."&lt;br&gt;
Der Rektor der Universitätsklinik Sackhausen bestätigte auf Nachfrage dieses Gerücht: "Ja, das ist angedacht. Allerdings spielen praktische Überlegungen eine Rolle. Wir wollen den Patientenschutz verstärken. Durch eine Verbot von Gesichtsmasken können Patienten künftig Ärzte, die ihnen etwa das falsche Bein amputierten, identifizieren."
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;small&gt; &lt;a href="http://rainerinnreiter.blog.de/2010/09/29/schleierverbot-medizinischer-universitaet-9488947/#comments"&gt;Kommentare&lt;/a&gt; &lt;/small&gt; &lt;/p&gt; </description><link>http://rainerinnreiter.blog.de/2010/09/29/schleierverbot-medizinischer-universitaet-9488947/</link><pubDate>Wed, 29 Sep 2010 18:18:55 +0200</pubDate></item></channel></rss>
